Die A-Jugend des TVB-H hat sich für die 1. Jugend-Bundesliga qualifiziert. Grund genug für einen wertschätzenden Empfang im Rathaus.
Es ist einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: Die männliche Handball-A-Jugend des TV Bissendorf-Holte hat sich durch ein wahrlich heißes, forderndes Turnier am Pfingstwochenende in Ludwigshafen für die 1. Jugend-Bundesliga qualifiziert.
Während der TVB-H den anvisierten Aufstieg in der Spielsaison 2026/27 eine Woche zuvor in der ersten Qualifikationsrunde vor heimischer Kulisse verpasste, würde diesmal Platz 3 ausreichen.
Die erste Partie in Ludwigshafen gegen den oberbayrischen HT München konnten die Bissendorfer nach einem knappen Halbzeitsieg schließlich 25:19 gewinnen. Gegen die DJK-Sportfreunde Budenheim errang der TVB-H mit 29:27 den zweiten wichtigen Sieg des Tages.
Sonntagmorgen stand gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf dann das entscheidende Spiel für die Bissendorfer an. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang es ihnen mehrfach sich leicht abzusetzen (zuletzt 25:22), leider ohne den Vorsprung entscheidend auszubauen.
In der heißen Schlussphase kämpfte sich das HLZ Friesenheim-Hochdorf zurück (25:25). Als schließlich drei Sekunden vor dem Abpfiff der letzte Wurf des Gegners am Innenpfosten abprallte, war die Bundesliga-Qualifikation für den TVB-H mit einem zum Aufstieg ausreichenden Unentschieden besiegelt.
Im blau-gelb dekorierten Bürgersaal wurde dieser sportliche Erfolg nun noch einmal mit allen Spielern, Trainern, dem Vereinsvorstand, Physiotherapeutin und Spielermutter Daniela de Winder, vielen weiteren Eltern sowie Vertretern der Verwaltung und der Vorsitzenden des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses bei kühlen Getränken und Grillwurst gefeiert.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vereinsvorsitzenden Burkhard Glandorf richtete Bürgermeister Guido Halfter anerkennende Worte an die Mannschaft, die als Aufsteiger in die 2. Bundesliga gestartet war, jedoch mehr wollte und Bissendorf nun bundesweit auf höchstem Niveau vertritt.
„Was mich am meisten beeindruckt, ist nicht das Ergebnis – seht es mir nach – sondern vor allem der Weg dorthin! Ihr kommt aus einer kleinen, 15.000 Einwohner zählenden Gemeinde, seid ein kleines gallisches Dorf; kein Verein mit großem Budget. Doch ihr habt Zusammenhalt, Leidenschaft, Herzblut und Menschen, die bereit sind, ihre Zeit in euch zu investieren… Herzlichen Glückwunsch an dieses sportliche Gesamtkunstwerk. Eure außergewöhnliche Leistung ist der verdiente Lohn für die engagierte und kontinuierliche Jugendarbeit in eurem Verein und Eltern, die inzwischen vermutlich zu Experten für deutsche Autobahnen geworden sind.“
Im Beisein des Vereinsvorsitzenden überreichte Halfter eine entsprechend beschriftete, in Bissendorf gefertigte Statue aus Edelstahl und einen Scheck an das Trainerteam Sebastian Nüße, Robert Nieberg und Julian Vodde.
Der 15-köpfige Kader erhielt darüber hinaus Merchandise-Artikel der Gemeinde, u.a. die Bissendorf-Ente, die laut Halfter zum neuen „Leittier“ des Teams in der Bundesliga werden könnte.
Mit der Qualifikation gehört die männliche A-Jugend des TVB-H nun zu den 20 besten Mannschaften Deutschlands. In der Saison 2026/27 erwarten die Bissendorfer somit leistungsstarke Nachwuchsteams des Landes und die Chance, sich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.
„Wir sind im TVB-H nicht nur im Handball auf einem guten Weg, sondern auch in anderen Abteilungen… Der Traum vom Bau einer dritten Halle rückt näher. Zur Wintersaison 2027/28 könnte diese stehen“, betonte Burkhard Glandorf, seinen Dank für die geleistete Unterstützung an die Gemeinde und Politik gerichtet.
Stellvertretend für die U-19-Spieler, die teilweise schon als Minis zusammen trainiert haben, trat auch Benedikt Berger kurz ans Mikrofon. Allgemeiner Tenor im Team bei der anschließenden Stärkung: „In der Jugend-Bundesliga warten starke Gegner wie Magdeburg, Berlin und Kiel. Doch die kochen auch alle nur mit Wasser…“.
Text-Quelle: Gemeinde Bissendorf
Fotos:TVB-H Kerstin König
Die Statue der Gemeinde Bissendorf–Empfang im BürgersaalBürgermeister Guido Halfter übergab den Trainern Julian Vodde, Robert Nieberg, Sebastian Nüße und dem Vereinsvorsitzenden Burkhard Glandorf einen Scheck und eine in Bissendorf gefertigte Statue. @Gemeinde BissendorfEmpfang im BürgersaalUnsere Siegertruppe mit Bürgermeister, Trainer-und Betreuerteam und VereinsvorstandEmpfang im Bürgersaal
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Vereinsvorsitzenden und Ehrenmitglied Harald Bowenkamp.
Harald hat den Turnverein Bissendorf-Holte e.V. über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, Weitblick und Herzblut geprägt. Vom 6. März 2006 bis zum 2. Juli 2021 stand er als Vorsitzender an der Spitze unseres Vereins und setzte sich unermüdlich für dessen Entwicklung und Zukunft ein.
Vor seiner Tätigkeit als Vorsitzender übernahm er Verantwortung als Abteilungsleiter der Tennis- und Tischtennisabteilung. Für ihn stand stets das Miteinander im Mittelpunkt. Mit seiner offenen Art, seinem Verantwortungsbewusstsein und seinem Einsatz für die Gemeinschaft verstand er es, Menschen zusammenzuführen und den Zusammenhalt im Verein zu stärken.
Stillstand war für Harald keine Option. Mit Ideenreichtum, Tatkraft und großem persönlichem Engagement hat er den Verein kontinuierlich weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet. Er hat den Turnverein Bissendorf-Holte e.V. nicht nur geprägt, sondern für viele Menschen zu einem lebenswerten Ort der Gemeinschaft gemacht.
Mit Harald verlieren wir einen Menschen, der unseren Verein über viele Jahre hinweg nachhaltig geprägt hat. Sein Wirken wird in zahlreichen Erinnerungen, Projekten und Begegnungen fortleben.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und danken ihm von Herzen für alles, was er für unseren Verein geleistet hat.
Unser Mitgefühl gilt besonders seiner Frau und allen Angehörigen.
Unsere Gerätturnerin Lina Nieland hat Ende April in Hildesheim einen neuen Leistungssprung geschafft und sich damit für das Landesfinale Niedersachsen qualifiziert. Seit mehr als zehn Jahren gehört sie zu den festen Säulen unseres TVB-H und vertritt ihn mit großem Engagement im Leistungsturnen.
Als Leistungsträgerin im Kür-Team überzeugt Lina seit Jahren durch ihre Konstanz, ihren Trainingsfleiß und ihre Disziplin. Mit ihrer Qualifikation im Frühjahr setzte sie sich gegen starke Konkurrenz durch und erturnte sich erstmals die Teilnahme an einem Landesfinale im Einzelwettkampf – ein verdienter Erfolg nach vielen Jahren engagierter Arbeit.
Schon immer zählt Lina an den vier Geräten – Boden, Balken, Barren und Sprung – zu den zuverlässigsten Turnerinnen. Mit ihren präzisen und sicher vorgetragenen Übungen sowie ihren fließenden Übergängen am Barren konnte sie auch im Landesfinale wertvolle Punkte sammeln und ihre besondere Freude an diesem Gerät unter Beweis stellen.
Auch am Sprung zeigte sie ihre Stärken. Kraftvoll, schnell und mit viel Höhe absolvierte sie ihre Übungen und sicherte sich weitere wichtige Punkte. Auf dem Balken, wo stets die Gefahr eines Sturzes besteht, präsentierte Lina routiniert ihre seit Jahren einstudierten Übungen. Mit einem Lächeln und einem gelungenen Salto vorwärts im Abgang konnte sie erleichtert durchatmen – alles hatte wie geplant funktioniert.
Im Bodenturnen zeigte Lina ihre ausdrucksstarken Choreografien und präsentierte unter anderem den selten gezeigten Handstand mit zwei Längsachsendrehungen. Ihre Paradeelemente turnte sie mit hoher Präzision und bestätigte einmal mehr ihre Vorbildfunktion für die jüngeren Turnerinnen des TVB-H. Lediglich eine Kombination zweier Elemente gelang nicht wie gewünscht, sodass einige wichtige Punkte liegen blieben.
Nach dem Wettkampf folgte die Siegerehrung. Während des Wartens wurde die besondere Atmosphäre des Landesfinales noch einmal bewusst genossen. Für Lina steht fest: Hier möchte sie auch im nächsten Jahr wieder antreten – dann möglichst ohne den kleinen Patzer am Boden.
Mit ihrer Platzierung knapp außerhalb der Top Ten kann Lina mehr als zufrieden sein. Bereits bei ihrer ersten Teilnahme auf Landesebene ließ sie mehrere Konkurrentinnen hinter sich und bewies eindrucksvoll, dass sich Geduld, kontinuierliches Training und großes Engagement auszahlen.
Wir gratulieren Lina herzlich zu dieser großartigen Leistung und freuen uns gemeinsam mit ihr über diesen verdienten Erfolg. Gleichzeitig richten wir den Blick bereits nach vorne: Im Training wird weiter fleißig gearbeitet, denn neue Elemente stehen schon auf der To-do-Liste.
Nach einem erfolgreichen Pfingstwochenende in Ludwigshafen steht nun fest: Die männliche A-Jugend wird in der kommenden Saison 2026/2027 in der 1. Jugendbundesliga an den Start gehen. Nachdem die erste Qualirunde vor heimischem Publikum in der Woche zuvor nicht das gewünschte Ergebnis lieferte, ging es für unsere Jungs am Freitagnachmittag Richtung Ludwigshafen zu den Eulen (HLZ Friesenheim-Hochdorf). Die Anspannung vor dem Wochenende war allen anzumerken, schließlich wusste jeder, dass dies die letzte Chance auf die Qualifikation für die 1. Bundesliga sein würde.
Reise zum Süd-Turnier nach Mannheim
Angekommen im Hotel in Mannheim bezog die Mannschaft am Freitag zunächst die Zimmer, ehe man den Abend gemeinsam beim Italiener ausklingen ließ und sich anschließend noch mit Videos der kommenden Gegner vorbereitete, bevor es früh schlafen ging.
Am nächsten Morgen ging es nach dem gemeinsamen Hotelfrühstück und der Videovorbereitung weiter nach Ludwigshafen, wo das eigentliche Qualifikationsturnier stattfand. Anders als noch in der ersten Runde eine Woche zuvor, in der sich nur zwei von fünf Teams qualifizierten, würde dieses Mal der dritte von fünf Plätzen genügen. Der Modus mit zweimal 20 Minuten pro Spiel blieb bestehen. Durch die Einteilung in die Südstaffel traf man mit HT München, den DJK Sportfreunden Budenheim und dem HLZ Friesenheim-Hochdorf auf größtenteils unbekannte Gegner, lediglich der VfL Gummersbach war durch die vorherigen Saisonduelle bereits bekannt. Entsprechend schwierig war es im Vorhinein einzuschätzen, wie stark die Konkurrenz tatsächlich sein würde.
Im ersten Spiel gegen HT München am Samstagmittag entwickelte sich zunächst eine vor allem von den Abwehrreihen geprägte Partie, wodurch zur Halbzeit lediglich ein 8:7 auf der Anzeigetafel stand. Auch nach der Pause blieb das Spiel zunächst eng, ehe die TVBH-Jungs in der Schlussphase noch einmal zulegen konnten. Vor allem defensiv stand man weiterhin kompakt und setzte sich durch einige schnelle Ballgewinne in den letzten Minuten entscheidend ab. Am Ende stand ein verdienter 25:19-Erfolg und damit ein gelungener Auftakt in das Qualifikationsturnier.
Direkt im Anschluss wartete um 16 Uhr mit Budenheim die nächste schwierige Aufgabe. Die Budenheimer hatten zuvor mit einem hohen Sieg gegen die Gastgeber vom HLZ Friesenheim-Hochdorf bereits ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. So entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Bissendorfer jedoch zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Dadurch ging es lediglich mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeitpause (12:15). Nach dem Seitenwechsel brachten technische Fehler sowie unnötige Zeitstrafen Budenheim wieder zurück in die Partie, sodass den Sportfreunden bereits in der 25. Minute der Ausgleichstreffer zum 17:17 gelang. In der zunehmend hitzigen Schlussphase bewahrten die Bissendorfer trotz Rückstands und zwischenzeitlicher doppelter Unterzahl die Ruhe und brachten so den knappen, allerdings enorm wichtigen zweiten Sieg über die Ziellinie (27:29 Endstand).
Mit zwei Siegen und 4:0-Punkten hatte man den kräftezehrenden Samstag, der sich in einer sehr heißen Sporthalle zu einem richtig Abnutzungskampf entwickelte, optimal absolviert. Da diese Punkteausbeute allerdings noch nicht die Qualifikation bedeutete, wurden am Samstagabend nach einem gemeinsamen Abendessen die Körper gepflegt und sich auf den Sonntag vorbereitet.
Aufstieg nach Krimi
Am zweiten Turniertag wartete morgens zunächst die Partie gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf. Die Ausgangslage war dabei klar: Bereits ein Punkt würde reichen, um die Qualifikation für die 1. Jugendbundesliga perfekt zu machen, während das HLZ nach zwei Niederlagen am Vortag bereits unter enormem Druck stand und sich keinen weiteren Punktverlust erlauben durfte. Folgerichtig entstand von Beginn an die Atmosphäre eines echten Endspiels. Und auch das Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (11:10) schafften es die Bissendorf zwar immer wieder sich bis auf drei Tore abzusetzen, doch vor allem in Überzahl verpassten es die TVBH-Jungs jedoch mehrfach, sich entscheidend abzusetzen. Trotzdem schien die Partie rund zweieinhalb Minuten vor Schluss nach einem verwandelten 7-Meter von Matti Friedhof zum 25:22 bereits entschieden. In der hektischen Schlussphase kämpfte sich Friesenheim-Hochdorf jedoch noch einmal zurück und bekam drei Sekunden vor Schluss sogar die Chance auf den Siegtreffer. Der letzte Wurf landete allerdings nur am Innenpfosten, wodurch mit dem Schlusspfiff die Bundesliga-Qualifikation für unsere Jungs feststand (25:25 Endstand).
Entsprechend gelöst war die Stimmung anschließend innerhalb der Mannschaft. Trotz der bereits gesicherten Qualifikation wollte man das Turnier jedoch auch im abschließenden Spiel gegen den ebenfalls bereits qualifizierten VfL Gummersbach mit einer guten Leistung beenden. Nach bereits 120 gespielten Minuten merkte man beiden Mannschaften die Belastung des Wochenendes deutlich an, dennoch entwickelte sich erneut eine intensive Partie, in der vor allem Spieler mit bislang geringeren Einsatzzeiten wichtige Minuten sammeln und direkt überzeugen konnten. So gelang es schlussendlich jedem Bissendorfer Feldspieler, sich in die Torschützenliste einzutragen. Die knappe 22:24-Niederlage gegen Gummersbach änderte schließlich nichts mehr an einem insgesamt traumhaft verlaufenen Wochenende. Mit der Qualifikation für die 1. Jugendbundesliga belohnte sich die Mannschaft für ein intensives und nervenaufreibendes Wochenende. Der Aufstieg wurde bereits auf der Rückfahrt und später gemeinsam im Jugendraum mit Pizza und Getränken gefeiert.
Qualifikation als Bestätigung der Jugendarbeit
Mit der erfolgreichen Qualifikation für die 1. Bundesliga gehört das Team nun zu den besten 20 Mannschaften Deutschlands. Damit wartet auf Spieler, Trainer und Fans eine außergewöhnliche Saison auf höchstem nationalem Niveau. In den kommenden Monaten dürfen sich die Handballfans in Bissendorf auf absolute Topspiele gegen Gegner aus Magdeburg, Kiel oder Berlin freuen. Für die jungen Talente des TV Bissendorf-Holte ist dies die Chance, sich mit den besten Nachwuchshandballern Deutschlands zu messen und wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Die erfolgreiche Qualifikation unterstreicht einmal mehr die starke Jugendarbeit des TV Bissendorf-Holte und setzt ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Vereins. Spieler, Verantwortliche und Fans dürfen sich auf eine spannende Saison in der 1. Bundesliga freuen. Der Verein zeigt sich stolz auf die Entwicklung seiner Mannschaft und sieht die Qualifikation als Bestätigung der hervorragenden Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre. Besonders die kontinuierliche Förderung junger Talente sowie das große Engagement im Jugendbereich tragen nun sichtbare Früchte und machen vielleicht genau deshalb diesen Erfolg so besonders: Während viele Gegner mit deutlich größeren Strukturen, breiteren Kadern und professionellen Nachwuchsbedingungen arbeiten, hat sich der TVBH als vergleichsweise kleiner Verein mit enormem Zusammenhalt, viel Einsatz und Leidenschaft seinen Platz unter den besten 20 A-Jugend-Teams Deutschlands erarbeitet.
Die männliche A-Jugend bedankt sich bei allen mitgereisten Unterstützern, den Sponsoren, dem Verein und allen Helfern rund um dieses sowie das vergangene Wochenende und hofft auch in der kommenden Saison auf zahlreiche Unterstützung!
Die Turnabteilung freut sich über engagierten Trainerinnen-Nachwuchs: Isabell Gausmann, Carla Tiemann, Ava Hajir und Leni Prövestmann haben erfolgreich die Ausbildung zur Trainerassistentin abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer möglichen Trainerlaufbahn im Turnsport gemacht.
Die vier Nachwuchstrainerinnen sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Leistungsturngruppe und bringen sich dort bereits mit großem Engagement ein. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun auch Verantwortung im Trainingsalltag übernehmen möchten.
Im Rahmen der mehrmonatigen Ausbildung, die an mehreren Wochenenden stattfand, wurden zahlreiche wichtige Inhalte vermittelt. Neben dem Erwerb eines Erste-Hilfe-Scheins standen unter anderem verbale Kommunikation, die Rechte und Pflichten von Trainerinnen und Trainern sowie die Planung und Durchführung von Trainingseinheiten auf dem Programm. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit Aufwärmspielen, dem Einsatz von Tanz und Musik im Training sowie mit der Anleitung von Übungen für verschiedene Turnelemente.
Den erfolgreichen Abschluss bildete eine praktische Prüfung, in der alle vier ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellten. Mit einer selbstständig gestalteten Trainerstunde überzeugten sie die Prüferinnen und Prüfer und bestanden die Ausbildung erfolgreich.
Die Turnabteilung gratuliert Isabell Gausmann, Carla Tiemann, Ava Hajir und Leni Prövestmann herzlich zur bestandenen Prüfung und heißt sie herzlich im Trainerteam willkommen.
Was vor vier Jahren mit einer Handvoll motivierter SpielerInnen nach der Hallenrenovierung begann, hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Die Badminton-Gruppe ist heute lebendiger denn je – und das sieht man jetzt auch wieder auf den ersten Blick.
Ein starkes Team im Hintergrund
Dass es sich so gut entwickelt, ist vor allem dem Engagement vom Sportwart des TVB-H und Übungsleiter der Badmintongruppe Sascha Leufke zu verdanken. Er ist nicht nur der erste Ansprechpartner für neue Gesichter in der Halle, sondern hat auch im Hintergrund die Fäden gezogen, um die neue Ausrüstung zu organisieren. „Sascha kümmert sich auch hervorragend um die Integration der neuen SpielerInnen“, lobt Sponsor und aktiver Spieler Henning Schulte die Zusammenarbeit. Sascha Leufke freut sich zudem darüber, dass die Gruppe sich auch gemeinsam jährlich in einer Bude auf dem Weihnachtsmarkt in Bissendorf engagiere. Das stärke das Gemeinschaftsgefühl.
Gelebter Generationen-Mix
Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich sehen lassen: 25 neue Trikotsätze wurden angeschafft. Der Verein TVB-H sponserte passend dazu neue Federbälle, „natürlich in der Variante Spielweise schnell“, so Leufke. Jeden Freitagabend schwingen in der Kleinen Turnhalle in Bissendorf bis zu 16 SpielerInnen gleichzeitig die Schläger. Besonders schön: Mit einer Altersspanne von 10 bis 50 Jahren ist eine tolle Dynamik entstanden. Viele StammspielerInnen bringen mittlerweile ihre Kinder mit, die in Sachen Schnelligkeit und Technik rasant aufholen.
Die Freude am Fortschritt
Für Henning Schulte, der die Trikots erneut mit seiner Steuerberaterkanzlei Schulte + Kahlen PartG mbB gesponsert hat, ist genau das der Antrieb: „Es ist klasse zu sehen, wie die jungen NachrückerInnen innerhalb kürzester Zeit besser werden. Diesen sportlichen Ehrgeiz und die Spielfreude zu unterstützen, macht einfach Spaß.“
Bericht und Fotos: Henning Schulte und Sascha Leufke