Unsere Gerätturnerin Lina Nieland hat Ende April in Hildesheim einen neuen Leistungssprung geschafft und sich damit für das Landesfinale Niedersachsen qualifiziert. Seit mehr als zehn Jahren gehört sie zu den festen Säulen unseres TVB-H und vertritt ihn mit großem Engagement im Leistungsturnen.
Als Leistungsträgerin im Kür-Team überzeugt Lina seit Jahren durch ihre Konstanz, ihren Trainingsfleiß und ihre Disziplin. Mit ihrer Qualifikation im Frühjahr setzte sie sich gegen starke Konkurrenz durch und erturnte sich erstmals die Teilnahme an einem Landesfinale im Einzelwettkampf – ein verdienter Erfolg nach vielen Jahren engagierter Arbeit.
Schon immer zählt Lina an den vier Geräten – Boden, Balken, Barren und Sprung – zu den zuverlässigsten Turnerinnen. Mit ihren präzisen und sicher vorgetragenen Übungen sowie ihren fließenden Übergängen am Barren konnte sie auch im Landesfinale wertvolle Punkte sammeln und ihre besondere Freude an diesem Gerät unter Beweis stellen.
Auch am Sprung zeigte sie ihre Stärken. Kraftvoll, schnell und mit viel Höhe absolvierte sie ihre Übungen und sicherte sich weitere wichtige Punkte. Auf dem Balken, wo stets die Gefahr eines Sturzes besteht, präsentierte Lina routiniert ihre seit Jahren einstudierten Übungen. Mit einem Lächeln und einem gelungenen Salto vorwärts im Abgang konnte sie erleichtert durchatmen – alles hatte wie geplant funktioniert.
Im Bodenturnen zeigte Lina ihre ausdrucksstarken Choreografien und präsentierte unter anderem den selten gezeigten Handstand mit zwei Längsachsendrehungen. Ihre Paradeelemente turnte sie mit hoher Präzision und bestätigte einmal mehr ihre Vorbildfunktion für die jüngeren Turnerinnen des TVB-H. Lediglich eine Kombination zweier Elemente gelang nicht wie gewünscht, sodass einige wichtige Punkte liegen blieben.
Nach dem Wettkampf folgte die Siegerehrung. Während des Wartens wurde die besondere Atmosphäre des Landesfinales noch einmal bewusst genossen. Für Lina steht fest: Hier möchte sie auch im nächsten Jahr wieder antreten – dann möglichst ohne den kleinen Patzer am Boden.
Mit ihrer Platzierung knapp außerhalb der Top Ten kann Lina mehr als zufrieden sein. Bereits bei ihrer ersten Teilnahme auf Landesebene ließ sie mehrere Konkurrentinnen hinter sich und bewies eindrucksvoll, dass sich Geduld, kontinuierliches Training und großes Engagement auszahlen.
Wir gratulieren Lina herzlich zu dieser großartigen Leistung und freuen uns gemeinsam mit ihr über diesen verdienten Erfolg. Gleichzeitig richten wir den Blick bereits nach vorne: Im Training wird weiter fleißig gearbeitet, denn neue Elemente stehen schon auf der To-do-Liste.
Die Turnabteilung freut sich über engagierten Trainerinnen-Nachwuchs: Isabell Gausmann, Carla Tiemann, Ava Hajir und Leni Prövestmann haben erfolgreich die Ausbildung zur Trainerassistentin abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer möglichen Trainerlaufbahn im Turnsport gemacht.
Die vier Nachwuchstrainerinnen sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Leistungsturngruppe und bringen sich dort bereits mit großem Engagement ein. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun auch Verantwortung im Trainingsalltag übernehmen möchten.
Im Rahmen der mehrmonatigen Ausbildung, die an mehreren Wochenenden stattfand, wurden zahlreiche wichtige Inhalte vermittelt. Neben dem Erwerb eines Erste-Hilfe-Scheins standen unter anderem verbale Kommunikation, die Rechte und Pflichten von Trainerinnen und Trainern sowie die Planung und Durchführung von Trainingseinheiten auf dem Programm. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit Aufwärmspielen, dem Einsatz von Tanz und Musik im Training sowie mit der Anleitung von Übungen für verschiedene Turnelemente.
Den erfolgreichen Abschluss bildete eine praktische Prüfung, in der alle vier ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellten. Mit einer selbstständig gestalteten Trainerstunde überzeugten sie die Prüferinnen und Prüfer und bestanden die Ausbildung erfolgreich.
Die Turnabteilung gratuliert Isabell Gausmann, Carla Tiemann, Ava Hajir und Leni Prövestmann herzlich zur bestandenen Prüfung und heißt sie herzlich im Trainerteam willkommen.
Die Leistungsturnerinnen des TV Bissendorf-Holte sind erfolgreich in das Wettkampfjahr 2026 gestartet. Bei den Kreismeisterschaften im Gerätturnen zeigten sowohl die Nachwuchsturnerinnen als auch die Kürturnerinnen starke Leistungen und eine positive Entwicklung.
Kreismeisterschaften im Gerätturnen: Gelungener Auftakt
Der Saisonstart erfolgte im Februar mit den Kreismeisterschaften im Gerätturnen. Der zweigeteilte Wettkampf stellte für viele Turnerinnen ein bekanntes Format dar. Für einige Nachwuchstalente war es jedoch der erste Wettkampf überhaupt.
Geturnt wurde an den klassischen Geräten Boden, Balken, Sprung und Barren. Besonders die jüngeren Turnerinnen des TV Bissendorf-Holte überzeugten mit großem Einsatz und Teamgeist.
Nachwuchsturnerinnen zeigen starke Entwicklung
Die jüngsten Leistungsturnerinnen präsentierten ihre Übungen mit viel Engagement. Trotz anfänglicher Nervosität am ersten Wettkampftag gelang es dem Team, wichtige Punkte zu sammeln.
In der Rückrunde, die zwei Wochen später stattfand, zeigten sich deutliche Fortschritte: sicherere Übungen, weniger Fehler und nur noch ein Sturz. Die Leistungssteigerung im Gerätturnen war klar erkennbar und unterstreicht die erfolgreiche Trainingsarbeit im Verein.
Neue Turnelemente wie Flickflack, Kippe und Salto stehen nun im Fokus des Trainings.
Kürturnen: Starke Leistungen und knappe Entscheidungen
Auch die Kürturnerinnen des TV Bissendorf-Holte überzeugten bei den Kreismeisterschaften. Besonders am Schwebebalken, einem der anspruchsvollsten Geräte im Gerätturnen, bewiesen die Turnerinnen Nervenstärke und Konzentration.
Nach einer knappen Hinrunde, in der das Podest nur knapp verpasst wurde, konnte sich das Team in der Rückrunde steigern. Die Ergebnisse waren insgesamt ausgeglichen und der Wettkampf blieb bis zum Schluss spannend.
Am Ende erreichten die Turnerinnen in zwei Teams die Plätze drei und fünf – ein starkes Ergebnis im regionalen Wettkampfgeschehen.
Ausblick: Nächste Wettkämpfe im Gerätturnen
Nach intensiven Trainingswochen bereiten sich die Turnerinnen des TV Bissendorf-Holte nun auf die kommenden Wettkämpfe im Juni vor. Ziel ist es, die Leistungen weiter zu verbessern, neue Elemente sicher zu präsentieren und erneut um die vorderen Plätze mitzukämpfen.
Der gelungene Saisonstart im Gerätturnen zeigt deutlich: Der TV Bissendorf-Holte verfügt über ein leistungsstarkes Team mit großem Potenzial und starkem Zusammenhalt.
Am 15.11.2025 fand die Rückrunde der Bezirksklasse Nachwuchs für die G3/G4-Turnerinnen in Hage statt. Früh am Morgen machten sich Frieda Lage, Lea Holtermann, Rieke Müller, Nele Prövestmann und Thea Schulte im Bulli auf den Weg.
Als dritte Riege starteten wir diesmal in der Geräte-Reihenfolge Boden, Sprung, Barren und Balken. Und wir ahnten es bereits: Balken als letztes Gerät an einem langen Wettkampftag – das ist selten ein gutes Omen. Doch zunächst hieß es: loslegen.
Der Auftakt am Boden gelang allen hervorragend. Jeder Bogengang, jedes Handstand-Abrollen sowie jeder Spagat wurden sauber und sicher gezeigt. Im Gegensatz zur Hinrunde wurde kein Element vergessen, und so konnten gleich die ersten starken Wertungen eingesammelt werden.
Am Sprung präsentierten die Turnerinnen ihre Handstütze ins Fallen auf den Mattenberg. Besonders am Sprung ist, dass es zwei Versuche gibt. So ließ sich eine Turnerin auch von einem misslungenen ersten Versuch nicht aus der Ruhe bringen und zeigte beim zweiten Sprung ihr ganzes Können. Weitere wichtige Punkte gingen damit auf das Konto des TV Bissendorf-Holte.
Weiter ging es zum Barren. Hier waren Armkraft beim Aufzug und ein sicheres Bewegen um den Holm gefragt. Auch dieses Gerät meisterten die Mädchen ohne Patzer oder unnötige Zwischenschwünge – ein weiterer gelungener Durchgang.
Zuletzt stand der Balken an. Der Wettkampftag war inzwischen lang geworden, es gab viel Wartezeit, und die Konzentration musste noch einmal neu gesammelt werden. Das große Ziel war klar: bloß nicht vom Balken fallen. Doch ausgerechnet beim schwierigsten Element – dem Rad auf dem Balken – stürzten drei von vier Turnerinnen bei der Landung ab. Ärgerlich, natürlich. Aber die Motivation stimmte, und gerade die Einstellung der Mädchen gefiel dem Trainerteam sehr: „Dann üben wir die Räder eben nochmal – und zwar gründlich.“
Nun hieß es abwarten: Reichten die Leistungen trotzdem, um sich zu verbessern und Plätze gutzumachen? Aus der Hinrunde hatten wir einen starken 9. Platz mitgenommen. Diesmal jedoch waren es wohl ein, zwei Stürze zu viel. Eine Verbesserung blieb aus – und so endete das Wettkampfjahr 2025 für uns.
Doch wir nahmen viele Erfahrungen und Erkenntnisse mit. Vor allem eines zeigte sich deutlich: Die Trainingsmotivation der Mädchen ist riesig, um im Februar 2026 erneut anzugreifen. Das Trainingsprogramm steht daher fest: Flickflacks, Saltos und Vorwärtsumschwünge, um diese beim nächsten Wettkampf selbstbewusst präsentieren zu können.
Und wenn man schon in der Nähe ist, lässt man es sich natürlich nicht nehmen, der Nordsee kurz Hallo zu sagen.
Vorab eine kurze Erklärung: In der Kür-Leistungsstufe gibt es einen Ligabetrieb. Um daran teilnehmen zu dürfen, muss ein Team im Rahmen einer Relegation unter die ersten drei Plätze kommen. Dann startet man in der niedrigsten Liga – der Bezirksliga 3 (LK 3e). Genau das war unser Ziel. Gelingt es, so beginnt der erste Ligawettkampf bereits am Tag nach der Relegation, also am 14. September 2025.
Samstag: Relegation in Aurich
Am 13. September 2025 reisten wir mit zwei Teams zur Relegation nach Aurich. Morgens machten sich Lina Nieland, Carla Tiemann, Merle Grimmelsmann, Sina Grimmelsmann, Shanaya Wichmann, Isabell Gausmann, Ava Hajir, Antonia Bigus, Leni Prövestmann und Carlotta Kuhrt mit einem Bulli auf den Weg in den Norden. Zur Verfügung standen die Geräte Boden, Balken, Barren und Sprungtisch.
Das Team um Isabell durfte direkt mit dem Boden starten, während das Team um Lina zunächst am Balken begann und sich die Konkurrenz in Ruhe ansehen konnte. Schnell war allen klar: Viele starke Teams kämpfen um die Relegation – wir brauchen einen fehlerarmen Wettkampf. Doch beiden Teams gelangen nicht alle Übungen reibungslos. Am Barren traten ungewohnte Fehler auf, am Balken hatten wir Stürze zu verkraften. Ein holpriger Start – aber wir gaben nicht auf.
Im Verlauf der weiteren Geräte stabilisierte sich unsere Leistung, und wir fanden zunehmend in den Wettkampf. Besonders am Boden zeigten unsere Turnerinnen ihre Stärke. Auch der Sprung gelang solide: Alle zeigten einen Handstützüberschlag. Nach Abschluss aller vier Geräte stieg die Spannung: Hatten wir es geschafft, Platz 1–3 zu erreichen? Wie stark war die Konkurrenz?
Als die Ergebnisse verkündet wurden, war die Freude groß:
Das Team Lina (Lina Nieland, Sina Grimmelsmann, Merle Grimmelsmann, Carla Tiemann, Shanaya Wichmann) errang knapp den 2. Platz und damit die Qualifikation für die Bezirksliga 3.
Das Team Isabell (Isabell Gausmann, Leni Prövestmann, Ava Hajir, Antonia Bigus, Carlotta Kuhrt) zeigte einen starken Wettkampf, verpasste jedoch die Qualifikation. Trotzdem: Die gezeigte Teamleistung war herausragend.
Sonntag: Start in die Liga
Bereits am Sonntag, 14. September 2025, begleiteten Ava, Isi und Carlotta ihre Teamkameradinnen, um sie lautstark zu unterstützen. Wieder ging es nach Aurich – mit klarer Ansage: Besser als am Vortag, weniger Stürze, vergessene Übungen ausbessern – und vor allem: vollen Einsatz zeigen.
Dieses Mal durften die fünf Turnerinnen mit dem Boden beginnen, ihrem Lieblingsgerät – ein optimaler Start, zumal sie sich inzwischen an Halle und Geräte gewöhnt hatten. Die Leistungen waren stark, und wir konnten direkt Fortschritte zum Vortag sehen. Am Sprung legten alle noch einmal eine Schippe drauf – höher, weiter, mit Selbstvertrauen. Am Barren bündelten sie ihre Kräfte und meisterten die Übungen ohne grobe Fehler. Schließlich blieb noch der Balken: das Gerät mit dem größten Sturzrisiko – und dazu noch als letzter Durchgang. Aber Lina und Merle begannen stark, präsentierten ihre Küren fehlerfrei. Ihre Ruhe und Sicherheit steckte auch Carla, Shanaya und Sina an, sodass hier insgesamt weniger Stürze passierten und die Leistungen stabil blieben.
Wieder hieß es: warten auf die Zwischenplatzierungen. Die endgültigen Ergebnisse werden erst nach der Rückrunde Anfang November bekanntgegeben. Der Erstplatzierte der Endrunde steigt in die Bezirksliga 2 auf. Die Spannung war groß – und erneut war das Ergebnis beeindruckend: Wir sicherten uns erneut den 2. Platz – und setzten uns gegen acht andere Teams durch. Der Punktabstand nach oben ist klein, sodass in der Rückrunde noch vieles möglich ist.
Die Freude im Team TVB-H war greifbar: Umarmungen, strahlende Gesichter und ein überragender Einstieg in den Ligabetrieb. Bis zum nächsten Wettkampf heißt es: weiter trainieren, weiter wachsen – und motiviert bleiben!
Am 7. September 2025 gingen Frieda Lage, Lea Holtermann, Thea Schulte, Nele Prövestmann und Rieke Müller erstmals für den TV Bissendorf‑Holte in der Leistungsstufe G3/G4 an den Start – und das auf Bezirksebene. In einem Modus mit Hin‑ und Rückrunde wird dort der Bezirksmeister ermittelt. Für die fünf Mädchen war es ihr Debüt bei einem Bezirkswettkampf.
Mit viel Aufregung und einer Portion Nervosität – aber auch gestützt durch die erfahrenen Turnerinnen Carla und Isabell – trat die Mannschaft ihren Wettkampf an.
Sprung: Über einen dreiteiligen Mattenberg zeigten sie Handstände, gefolgt von rücklings abrollenden Landungen. Die Wertung fiel sehr gut aus – ein vielversprechender Einstieg.
Reck: Kraft und Präzision standen im Mittelpunkt. Aus der gehängten Position gelang es ihnen, einen Aufzug durchzuführen, sich um die Reckstange zu drehen und sicher in den Stand zu landen. Weitere Punkte waren im Kasten.
Balken: Ein besonders sensibles Gerät. Frieda, Lea und Rieke präsentierten erstmals eine neue Balkenkür. Das schwierigste Element war das Rad – doch alle meisterten es mit Bravour, auch wenn der eine oder andere Sturz nicht ausblieb.
Boden: Das Lieblingsgerät der Gruppe. Zu Musik führten sie Bogengänge, Rondats und Rückwärtsrollen vor und sammelten noch einmal wichtige Punkte. An einigen Stellen wurden jedoch Elemente vergessen – ein Hinweis darauf, dass auch im Turnen der Wettkampfalltag seinen Tribut fordert.
Nach einem langen Wettkampftag warteten wir gespannt auf die Platzierungen. Unser Ziel: unter die Top 10 zu kommen. Und tatsächlich: Platz 9 war unsere Leistung – ein sehr respektables Resultat, mit dem wir im November in die Rückrunde starten. Die Abstände sind eng, und unsere Mission ist klar: Wir wollen uns weiter vorarbeiten. Bis dahin heißt es: hart trainieren – und wer weiß, vielleicht zeigt dann bald die eine oder andere Turnerin schon einen Bogengang auf dem Balken.