Ein aufregendes Wettkampfwochenende liegt hinter den Leistungsturnerinnen. Bei den Kreismeisterschaften in Lechtingen stellten sie ihr Können unter Beweis, sammelten wertvolle Erfahrungen und freuten sich über gute Platzierungen und persönliche Fortschritte.
Schon am Morgen vor dem Start der Einzelmeisterschaften war die Aufregung groß. Bei vielen war die Nervosität deutlich zu spüren: Würden die Übungen gelingen? Würde alles so funktionieren wie im Training? Trotz der Anspannung waren alle hoch motiviert und freuten sich darauf, ihr Können zu zeigen. Schließlich stand diesmal ein Einzelwettkampf auf dem Programm.
An den verschiedenen Geräten gaben die Turnerinnen und Turner ihr Bestes. Am Boden präsentierten sie ihre Übungen mit Ausdruck, Kraft und Konzentration. Auf dem Schwebebalken waren besonders Ruhe und Balance gefragt, denn jeder Schritt musste sicher sitzen. Beim Sprung kam es auf einen kraftvollen Anlauf und eine gute Landung an. Auch am Reck stellten alle ihr Können und ihre Stärke unter Beweis. Besonders spannend war das Schlaufenreck, das für einige eine neue Herausforderung darstellte. Mit Mut und Konzentration meisterten sie auch dieses Gerät.
Eine große Unterstützung waren die Eltern, die mitfieberten, applaudierten und ihre Kinder immer wieder anfeuerten. Ihre aufmunternden Worte halfen dabei, die Nervosität zu überwinden und mit mehr Selbstvertrauen an die Geräte zu gehen. Auch wenn nicht jede Übung perfekt gelang, kämpften alle bis zum Schluss und zeigten großen Einsatz.
Leistungen in den verschiedenen Wettkampfklassen
Ida Patterson und Angelina Dau gingen an diesem Wettkampfwochenende in der G2 an den Start. Beide absolvierten einen tollen Wettkampf und belohnten sich mit guten Platzierungen.
In der G3 traten Rieke Müller, Tilda Neumann und Tilda Joppien an. Trotz einiger Wackler absolvierten sie Gerät für Gerät und erreichten ebenfalls gute Platzierungen. Für besonderen Applaus sorgte Rieke Müller, die sich den 3. Platzsicherte und den Pokal mit nach Hause nahm.
Frieda Lage, Nele Prövestmann, Lea Holtermann und Thea Schulte starteten in der G4. Für sie stand mit dem Schlaufenreck ein fünftes Gerät auf dem Programm. Das bedeutete zusätzliche Arbeit, weitere Übungen und die Herausforderung, die Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Am Ende waren die Turnerinnen erschöpft, aber glücklich. Sie hatten einen guten Wettkampf absolviert und konnten sich vor allem über ihre persönlichen Verbesserungen freuen.
Den Abschluss des Wettkampfwochenendes machte Carlotta Kuhrt in der Kür LK3e. Mit ihren Küren überzeugte sie an allen vier Geräten. Besonders die Freude darüber, ihre Übung am Schwebebalken erfolgreich gemeistert zu haben, war ihr anzusehen. Mit einem 4. Platz beendete sie das Wettkampfwochenende in Lechtingen.
Mit neuen Erfahrungen zurück ins Training
Der Wettkampf war für alle eine wertvolle Erfahrung. Er zeigte, was im Training bereits erreicht wurde und woran noch gearbeitet werden kann.
Nun geht es motiviert zurück ins Training. Mit den gesammelten Erfahrungen, viel Fleiß und neuer Energie wollen die Turnerinnen bei den kommenden Wettkämpfen im November erneut angreifen und ihr Können unter Beweis stellen.



